Toolbox

Learn how to learn​.

Was ist Toolbox?

Wie bewältigt man erhebliche Stoffmengen so, dass man nach den Klausuren nicht alles vergisst?

Wie kann man seine Lernzeit reduzieren und seine Lernleistung gleichzeitig erhöhen?

Wie vollzieht sich eigentlich konkret der Lernprozess im Gehirn?

Was hat es konkret mit vernetztem Lernen auf sich?

Wie sollte man am besten Wiederholungseinheiten konzipieren?

Wie sollte man auf gar keinen Fall lernen?

Fragen, die man sich selten während des Studiums stellt. Entweder investiert man seine gesamte Zeit in die Bewältigung des Stoffes oder denkt, dass ausbleibende Erfolge ausschließlich am fehlenden inhaltlichen Verständnis liegen.

Doch spätestens fragt man sich während der Examensvorbereitung, welche Maßnahmen es gibt, um den Stoff besser aufzunehmen und im Gedächtnis zu behalten.

Dann werden diese Fragen plötzlich dringend.

Doch gerade zu diesem Zeitpunkt hat man nicht die Zeit, sich neben juristischer Fachliteratur, Probeklausuren und wichtigem Ausgleich in dem unübersichtlichen Feld von Informationen zu Lernmethodik zurechtzufinden.

Wir nehmen uns diese Zeit für dich und thematisieren bei der InterAct Law Toolbox wie Lernen funktioniert.

 

Was nimmst Du bei Toolbox mit?

Lernpsychologie

Wir sprechen mit Experten*innen, die sich mit Lernpsychologie befassen, um euch ein grundlegendes Verständnis davon zu vermitteln, was der Stand der Wissenschaft hinsichtlich des optimalen Lernens ist.

Lernmethodik

Jurastudierende, die dank erfolgreicher Lernmethoden Prädikatsexamina im staatlichen Teil geschrieben haben, geben uns detaillierte Einblick in ihre Lernmethoden während des Grundstudiums und der Examensvorbereitung.

Spaß am Lernen

Durch die Kombination aus abstraktem Verständnis und umfassender Bandbreite von konkreten Werkzeugen soll eure Zufriedenheit mit eurem Studium nachhaltig gesteigert werden.

Die InterAct Law - Toolbox

Deine Anlaufstelle für ideales Lernen.
Hier haben wir alle Materialien gesammelt, die uns unsere Gäste mitgebracht haben. Schau dich um!

Lernstrategie

Das richtige Lernen ist mehr als nur eine Geschmacksfrage.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Fünf „Lernexperimente“, Pomodoro-Technik, 3D-Lernen, Mind-Maps, Lern-Dates.
    Findest du hier.
  • Examen ohne Rep, Lernpläne aufstellen, Gestaltung Examens-AG
    Findest du hier.
  • Karl-Friedrich Lenz zur Lernstrategie, spannend insbesondere Kapitel zum Haftschen Normalfalldenken und zu Stil und Argumentation
    Findest du hier.
  • Pomodoro-Timer
    Findest du hier.
  • Pomodoro-Timer App, gamifizierend, strenger
    Findest du hier.
  • Besonders wichtig ist die Gründung einer Lerngruppe. Durch regelmäßige Treffen wird ein strukturiertes Forum für Wiederholungseinheiten etabliert und man verbleibt nicht in der eigenen bubble von Lernmaterialien.
  • Sehr hilfreich sind Fallbesprechungen im Gutachtenstil. Dies schult nicht nur grundsätzlich eine saubere Herangehensweise an die Falllösung, sondern schafft eine sichere Basis für die mündliche Prüfung.
  • Zudem sollte während der Fallbesprechung der Fokus auf den folgenden Kernfragen liegen: Wo ist das entscheidende Problem und dessen exakter Prüfungsstandort? Inwieweit helfen mir Auslegungsmethoden? Aus welchen grundlegenden Billigkeitserwägungen lässt sich ein fundiertes Argument formen?
  • Des Weiteren sollten anstelle umfassender Fälle viele kleine gelöst werden. Dies beruht auf der Überlegung, dass man sich während der Nachbereitung bei komplexen Fällen schlechter zurechtfindet und die Nachbereitung nicht den Großteil des Lerntages ausmachen sollte.
  • Hinsichtlich der Gewichtung von abstrakter Wissensaufnahme (durch Lehrbücher/Skripten) und Fallübung sollte der Grundsatz „Jura üben und nicht bloß lernen“ gelten. Um abstrakt aufgenommenes Wissen nicht nur im Gedächtnis zu verankern, sondern dessen Verständnis zu gewährleisten, sollten vor allem Fälle gelöst werden.
  • Da es letztendlich auf Systemverständnis ankommt, sollte im Rahmen der abstrakten Wissensaufnahme außerdem „Mut zum Überblick“ vorhanden sein.
  • Wenn möglich sollte man vor der Examensvorbereitung ein kompaktes Lehrbuch zurate ziehen, um ein Systemverständnis zu schaffen.
  • Um Lerninhalte im Gedächtnis zu behalten, bedarf es Wiederholungseinheiten des jeweiligen Lerntages, der Lernwoche und des Lernmonats. Die „Kurve des Vergessens“ nach Prof. Dr. Ebbinghaus erläutert grundlegend die Dringlichkeit von Wiederholungseinheiten.
  • Zudem speichert das Gedächtnis die mit dem Lernen selbst verbundenen Emotionen insbesondere in Bezug auf das Ende jeder Lerneinheit unbewusst ab. Um die eigene Wahrnehmung des Lernens und dessen Effizienz zu steigern, sollte das Ende des Lerntages nicht bis zur Erschöpfung ausgereizt werden. Vielmehr gilt der Grundsatz „Aufhören, wenn es am schönsten bzw. effizientesten ist.“
  • Fallübung sollte durch regelmäßiges Schreiben und Gliedern von Klausuren ohne Hilfsmittel geübt werden. Es sollte dabei auf eine Vielfalt von Quellen geachtet werden. Andernfalls läuft man Gefahr, abstrakte Probleme ausschließlich mit bestimmten Fallkonstellationen zu assoziieren.
  • Die Nachbereitung sollte darüber hinaus so zeitnah wie möglich erfolgen, da das Zurechtfinden in der Falllösung mit fortschreitender Zeit schwerer fällt und sich dies wiederum negativ auf das Problemverständnis auswirkt.

Toolbox von Johanna Lange

  • ‘Jurastudium erfolgreich‘ von Barbara Lange
  • Loci-Methode, Gedächtnispalast
    Findest du
    hier.
  • Mindmaps zum Überblick, was eigentlich das Relevante an dem Rechtsgebiet ist
  • Lernstrategien von Lenz
  • Wichtig ist, dass man immer im Gesetz mitliest, dort selbstständig versucht, die Tatbestände und Rechtsfolgen herauszulesen und auch links und rechts der Norm schaut, um A die Systematik nicht außen vor zu lassen und B Legaldefinitionen nicht zu übersehen. Vieles kann man sich aus dem Gesetz erschließen und braucht dieses dann eben nicht mehr stumpf auswendig zu lernen.

Lernpläne

Die knappe Zeit der (Examens-)Klausurvorbereitung optimal nutzen.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Rechtsgebiete und Themen in 120 Lerneinheiten
    Findest du hier.
  • Weitere Beispiel-Lernpläne
    • der Uni Freiburg findest du hier.
    • der Uni München findest du hier.
    • der Uni Hamburg findest du hier.
  • Weitere Lernpläne auch bei
    Deppner/Feihle et al., Examen ohne Repetitor: Leitfaden für eine selbstbestimmte und erfolgreiche Examensvorbereitung, 4. Aufl. 2017, S. 242

Toolbox von Johanna Lange

  • (Monats-)Kalender zum Planen
    Findest du hier.
  •  ‘Studienführer Jura’ von Ronja Serena Spießer
  • Studienverlaufsplan
    Findest du hier.
  • Ordnungen, Regelungen und Gesetze im Zusammenhang mit dem Studium
    Findest du hier

Lerninhalte

Gezielt den richtigen Fokus bei der Auswahl des Lernmaterials setzen.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Rechtsprechung für ExamenskandidatInnen, gutachterlich aufbereitet, unter Berücksichtigung der Literaturmeinungen, Verknüpfung mit Grundlagen
    Findest du hier.
  • Fallorientiertes Lehrbuch, besonders verständlich, Grundlagen herleitend; für kleine Übung, große Übung und Examen
    Findest du hier.
  • 22 Examensklausuren im Zivilrecht, besonders Anschaulich: Grafiken und Wiederholung von Basics)
    Findest du hier.
  • Äquivalent im Strafrecht
    Findest du hier.
  • Äquivalent im Öffentlichen Recht
    Findest du hier und hier.
  • Überblick von Online Lernmaterialien im Erscheinen in HanLR 04/2020

Toolbox von Johanna Lange

  • Lehrbücher
    • Leipold für BGB AT
    • Wessels/Beulke/Satzer für StR AT
    • Epping für GR
  • Crashkurse von JuraOnline im BGB AT
    Findest du hier und hier.
  • Altklausuren aus dem Klausurenpool der Fachschaft
    Findest du hier.
  • Vorlage für die Hausarbeit
    Findest du hier.

Mentale Gesundheit

Den optimalen Ausgleich zu den stressigen Lernphasen finden.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Atemübung nach den Wim Hof-Methode, extrem beruhigend, kopfklärend, Ruhe ritualisierend
    Findest du hier.
  • Man sollte sich nicht durch abgefahrene Sachverhalte verunsichern lassen. Vielmehr sollte man sich vergegenwärtigen, dass die Lösungsskizze eine höhere Fehlerakzeptanz aufweist, unabhängig vom Ergebnis eine strukturierte Argumentationsphantasie gewichtet und der Großteil mit denselben Problemen kämpft.

Toolbox von Johanna Lange

  • Binaurale Beats zum Einschlafen
    Findest du hier.
  • Es ist total egal, welche Noten eure Freunde oder auch andere Kommilitonen haben. Ihr müsst auch nicht alles zweistellig schreiben oder eure utopischen Notenziele erreichen. Das Jurastudium ist ein Marathon, kein Sprint. Ihr müsst sehr lange durchhalten. Also verbraucht eure ganze Kraft nicht im 1. Semester und hört auf euren Körper, wenn er eine Pause braucht. Es nützt niemandem etwas, wenn man nach den ersten Semestern so ausgelaugt ist, dass man keinen Spaß mehr an dem Fach hat und ihr dann nur aus dem Grund das Studium abbrecht. Außerdem ist anderen Leuten helfen keine Schande – werdet bitte nicht zu den Jurist*innen, die Seiten aus Büchern rausreißen und Kommentare verstecken.

Lernstrategie

Lernpläne

Das richtige Lernen ist mehr als nur eine Geschmacksfrage.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Fünf „Lernexperimente“, Pomodoro-Technik, 3D-Lernen, Mind-Maps, Lern-Dates.
    Findest du hier.
  • Examen ohne Rep, Lernpläne aufstellen, Gestaltung Examens-AG
    Findest du hier.
  • Karl-Friedrich Lenz zur Lernstrategie, spannend insbesondere Kapitel zum Haftschen Normalfalldenken und zu Stil und Argumentation
    Findest du hier.
  • Pomodoro-Timer
    Findest du hier.
  • Pomodoro-Timer App, gamifizierend, strenger
    Findest du hier.
  • Besonders wichtig ist die Gründung einer Lerngruppe. Durch regelmäßige Treffen wird ein strukturiertes Forum für Wiederholungseinheiten etabliert und man verbleibt nicht in der eigenen bubble von Lernmaterialien.
  • Sehr hilfreich sind Fallbesprechungen im Gutachtenstil. Dies schult nicht nur grundsätzlich eine saubere Herangehensweise an die Falllösung, sondern schafft eine sichere Basis für die mündliche Prüfung.
  • Zudem sollte während der Fallbesprechung der Fokus auf den folgenden Kernfragen liegen: Wo ist das entscheidende Problem und dessen exakter Prüfungsstandort? Inwieweit helfen mir Auslegungsmethoden? Aus welchen grundlegenden Billigkeitserwägungen lässt sich ein fundiertes Argument formen?
  • Des Weiteren sollten anstelle umfassender Fälle viele kleine gelöst werden. Dies beruht auf der Überlegung, dass man sich während der Nachbereitung bei komplexen Fällen schlechter zurechtfindet und die Nachbereitung nicht den Großteil des Lerntages ausmachen sollte.
  • Hinsichtlich der Gewichtung von abstrakter Wissensaufnahme (durch Lehrbücher/Skripten) und Fallübung sollte der Grundsatz „Jura üben und nicht bloß lernen“ gelten. Um abstrakt aufgenommenes Wissen nicht nur im Gedächtnis zu verankern, sondern dessen Verständnis zu gewährleisten, sollten vor allem Fälle gelöst werden.
  • Da es letztendlich auf Systemverständnis ankommt, sollte im Rahmen der abstrakten Wissensaufnahme außerdem „Mut zum Überblick“ vorhanden sein.
  • Wenn möglich sollte man vor der Examensvorbereitung ein kompaktes Lehrbuch zurate ziehen, um ein Systemverständnis zu schaffen.
  • Um Lerninhalte im Gedächtnis zu behalten, bedarf es Wiederholungseinheiten des jeweiligen Lerntages, der Lernwoche und des Lernmonats. Die „Kurve des Vergessens“ nach Prof. Dr. Ebbinghaus erläutert grundlegend die Dringlichkeit von Wiederholungseinheiten.
  • Zudem speichert das Gedächtnis die mit dem Lernen selbst verbundenen Emotionen insbesondere in Bezug auf das Ende jeder Lerneinheit unbewusst ab. Um die eigene Wahrnehmung des Lernens und dessen Effizienz zu steigern, sollte das Ende des Lerntages nicht bis zur Erschöpfung ausgereizt werden. Vielmehr gilt der Grundsatz „Aufhören, wenn es am schönsten bzw. effizientesten ist.“
  • Fallübung sollte durch regelmäßiges Schreiben und Gliedern von Klausuren ohne Hilfsmittel geübt werden. Es sollte dabei auf eine Vielfalt von Quellen geachtet werden. Andernfalls läuft man Gefahr, abstrakte Probleme ausschließlich mit bestimmten Fallkonstellationen zu assoziieren.
  • Die Nachbereitung sollte darüber hinaus so zeitnah wie möglich erfolgen, da das Zurechtfinden in der Falllösung mit fortschreitender Zeit schwerer fällt und sich dies wiederum negativ auf das Problemverständnis auswirkt.

Toolbox von Johanna Lange

  • ‘Jurastudium erfolgreich‘ von Barbara Lange
  • Loci-Methode, Gedächtnispalast
    Findest du
    hier.
  • Mindmaps zum Überblick, was eigentlich das Relevante an dem Rechtsgebiet ist
  • Lernstrategien von Lenz
  • Wichtig ist, dass man immer im Gesetz mitliest, dort selbstständig versucht, die Tatbestände und Rechtsfolgen herauszulesen und auch links und rechts der Norm schaut, um A die Systematik nicht außen vor zu lassen und B Legaldefinitionen nicht zu übersehen. Vieles kann man sich aus dem Gesetz erschließen und braucht dieses dann eben nicht mehr stumpf auswendig zu lernen.

Die knappe Zeit der (Examens-)Klausurvorbereitung optimal nutzen.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Rechtsgebiete und Themen in 120 Lerneinheiten
    Findest du hier.
  • Weitere Beispiel-Lernpläne
    • der Uni Freiburg findest du hier.
    • der Uni München findest du hier.
    • der Uni Hamburg findest du hier.
  • Weitere Lernpläne auch bei
    Deppner/Feihle et al., Examen ohne Repetitor: Leitfaden für eine selbstbestimmte und erfolgreiche Examensvorbereitung, 4. Aufl. 2017, S. 242

Toolbox von Johanna Lange

  • (Monats-)Kalender zum Planen
    Findest du hier.
  •  ‘Studienführer Jura’ von Ronja Serena Spießer
  • Studienverlaufsplan
    Findest du hier.
  • Ordnungen, Regelungen und Gesetze im Zusammenhang mit dem Studium
    Findest du hier

Lerninhalte

Mentale Gesundheit

Gezielt den richtigen Fokus bei der Auswahl des Lernmaterials setzen.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Rechtsprechung für ExamenskandidatInnen, gutachterlich aufbereitet, unter Berücksichtigung der Literaturmeinungen, Verknüpfung mit Grundlagen
    Findest du hier.
  • Fallorientiertes Lehrbuch, besonders verständlich, Grundlagen herleitend; für kleine Übung, große Übung und Examen
    Findest du hier.
  • 22 Examensklausuren im Zivilrecht, besonders Anschaulich: Grafiken und Wiederholung von Basics)
    Findest du hier.
  • Äquivalent im Strafrecht
    Findest du hier.
  • Äquivalent im Öffentlichen Recht
    Findest du hier und hier.
  • Überblick von Online Lernmaterialien im Erscheinen in HanLR 04/2020

Toolbox von Johanna Lange

  • Lehrbücher
    • Leipold für BGB AT
    • Wessels/Beulke/Satzer für StR AT
    • Epping für GR
  • Crashkurse von JuraOnline im BGB AT
    Findest du hier und hier.
  • Altklausuren aus dem Klausurenpool der Fachschaft
    Findest du hier.
  • Vorlage für die Hausarbeit
    Findest du hier.

Den optimalen Ausgleich zu den stressigen Lernphasen finden.

Toolbox von Maximilian Nussbaum

  • Atemübung nach den Wim Hof-Methode, extrem beruhigend, kopfklärend, Ruhe ritualisierend
    Findest du hier.
  • Man sollte sich nicht durch abgefahrene Sachverhalte verunsichern lassen. Vielmehr sollte man sich vergegenwärtigen, dass die Lösungsskizze eine höhere Fehlerakzeptanz aufweist, unabhängig vom Ergebnis eine strukturierte Argumentationsphantasie gewichtet und der Großteil mit denselben Problemen kämpft.

Toolbox von Johanna Lange

  • Binaurale Beats zum Einschlafen
    Findest du hier.
  • Es ist total egal, welche Noten eure Freunde oder auch andere Kommilitonen haben. Ihr müsst auch nicht alles zweistellig schreiben oder eure utopischen Notenziele erreichen. Das Jurastudium ist ein Marathon, kein Sprint. Ihr müsst sehr lange durchhalten. Also verbraucht eure ganze Kraft nicht im 1. Semester und hört auf euren Körper, wenn er eine Pause braucht. Es nützt niemandem etwas, wenn man nach den ersten Semestern so ausgelaugt ist, dass man keinen Spaß mehr an dem Fach hat und ihr dann nur aus dem Grund das Studium abbrecht. Außerdem ist anderen Leuten helfen keine Schande – werdet bitte nicht zu den Jurist*innen, die Seiten aus Büchern rausreißen und Kommentare verstecken.

Rückblick

Hier findest Du eine Galerie mit den Rückblicken auf unsere bisherige Toolbox - Veranstaltungen. Dort findest du auch stets die Materialien, die uns der jeweilige Gast mitgebracht hat.

2. Toolbox (Online-)Veranstaltung vom 25. November 2020

Toolbox spezial für Erstsemester mit Johanna Lange

Studentin der Rechtswissenschaften

Am 25.11. fand unser Toolbox spezial für Erstsemesterstudierende statt. Für diese besondere Veranstaltung durften wir mit Johanna Lange (3. Semester) sprechen.

Das Ziel dieser Veranstaltung war es, Erstsemesterstudierenden eine grundlegende Orientierung hinsichtlich der Wissensaufnahme und der Beibehaltung des Lernstoffes zu bieten.
Im ersten Semester gibt es nur wenige Orientierungsmöglichkeiten und dieser Umstand wurde durch die Pandemie verschärft, weshalb wir erst recht Antworten auf die Frage anbieten wollten, wie juristisches Lernen im Kern funktioniert.

Obgleich es keinen Königsweg gibt, helfen konkrete Erfahrungsberichte und Empfehlungen von Studierenden, denen nicht nur ein erfolgreicher Einstieg, sondern eine kontinuierliche Steigerung gelungen ist. Aufgrund dessen haben wir mit Johanna gesprochen. Johanna hat im bisherigen Studienverlauf sehr gute Noten erzielt und findet nebenher unter anderem Zeit für ihre Hobbies und Engagement in der Fachschaft.

Sie zeigte im Gespräch zunächst auf, wie sie ihren wöchentlichen und monatlichen Lernplan strukturierte. Zudem erläuterte sie detailliert, wie ein einzelner Lerntag strukturiert war. Johanna verdeutlichte durch eigene Lernerfahrungen, wie wichtig Fallübung ist und dass die abstrakte Wissensaufnahme durch Lehrbücher/Skripten ihrer Meinung nach auf keinen Fall mehr als ein Drittel der Lernzeit ausmachen sollte. Sie beschrieb darüber hinaus den für sie schnell spürbaren Mehrwert von ausformulierten Fällen – insbesondere in Rechtsgebieten, die für sie eine Herausforderung darstellen.
Um Studierenden das Zurechtfinden in Bezug auf die Auswahl von Literatur zu erleichtern, empfahl sie für jedes Rechtsgebiet Bücher, mit denen zumindest sie gute Erfahrungen gemacht hat.
Abschließend betonte Johanna, dass ein regelmäßiger Ausgleich für ihre Studienleistungen förderlich war, da sie während fordernder Lernetappen auf ein weiteres emotionales Standbein zurückgreifen konnte.

InterAct Law bedankt sich bei über 150 Zuschauer*innen des Livestreams bei Youtube und Instagram, die während und am Ende der Veranstaltung eine Vielzahl von Fragen stellten.

Zum Download dieser Liste geht es hier.
 

Lernstrategie:

  • ‘Jurastudium erfolgreich‘ von Barbara Lange
  • Loci-Methode, Gedächtnispalast
    Findest du
    hier.
  • Mindmaps zum Überblick, was eigentlich das Relevante an dem Rechtsgebiet ist
  • Lernstrategien von Lenz

Wichtig ist, dass man immer im Gesetz mitliest, dort selbstständig versucht, die Tatbestände und Rechtsfolgen herauszulesen und auch links und rechts der Norm schaut, um A die Systematik nicht außen vor zu lassen und B Legaldefinitionen nicht zu übersehen. Vieles kann man sich aus dem Gesetz erschließen und braucht dieses dann eben nicht mehr stumpf auswendig zu lernen.

Lernpläne / Überblick über das Studium:

  • (Monats-)Kalender zum Planen
    Findest du hier.
  •  ‘Studienführer Jura’ von Ronja Serena Spießer
  • Studienverlaufsplan
    Findest du hier.
  • Ordnungen, Regelungen und Gesetze im Zusammenhang mit dem Studium
    Findest du hier

Inhalte:

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    • Leipold für BGB AT
    • Wessels/Beulke/Satzer für StR AT
    • Epping für GR
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    Findest du hier und hier.
  • Altklausuren aus dem Klausurenpool der Fachschaft
    Findest du hier.
  • Vorlage für die Hausarbeit
    Findest du hier.

Mentale Gesundheit:

  • Binaurale Beats zum Einschlafen
    Findest du hier.

Es ist total egal, welche Noten eure Freunde oder auch andere Kommilitonen haben. Ihr müsst auch nicht alles zweistellig schreiben oder eure utopischen Notenziele erreichen. Das Jurastudium ist ein Marathon, kein Sprint. Ihr müsst sehr lange durchhalten. Also verbraucht eure ganze Kraft nicht im 1. Semester und hört auf euren Körper, wenn er eine Pause braucht. Es nützt niemandem etwas, wenn man nach den ersten Semestern so ausgelaugt ist, dass man keinen Spaß mehr an dem Fach hat und ihr dann nur aus dem Grund das Studium abbrecht. Außerdem ist anderen Leuten helfen keine Schande – werdet bitte nicht zu den Jurist*innen, die Seiten aus Büchern rausreißen und Kommentare verstecken.

1. Toolbox (Online-)Veranstaltung vom 03. November 2020

Toolbox mit
Maximilian Nussbaum

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie von Prof. Dr. Susanne Beck, LL.M. (LSE) und Mitgründer von unter anderem JurMent, ausgewählt.org sowie examensgerecht.de